Sozialprojekt in Berlin

Ikigai Impuls

Stark werden im Körper und im Kopf.

Kickboxen und Perspektivarbeit gegen Gewalt. Für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren in Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe. Geleitet von Max Baumert, dreifachem Kickbox-Weltmeister.

Partner werdenSo funktioniert es

Logo Ikigai Impuls
Landeskommission Berlin gegen Gewaltdivers Jugendhilfe gGmbH

Gefördert aus Mitteln der Landeskommission Berlin gegen Gewalt im Rahmen der Kiezorientierten Gewaltprävention 2026 (Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf). Projektträger ist die divers Jugendhilfe gGmbH.

Warum es das braucht

Gewalt an Berliner Schulen ist kein Randthema

Das Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer hat im Juni 2026 erstmals repräsentative Daten vorgelegt. Befragt wurden über 14.000 Schülerinnen und Schüler sowie über 2.500 Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeitende.

56 %

der Lehrkräfte sehen Gewalt unter Schülern an ihrer Schule als großes oder sehr großes Problem.

80 %

sagen, Impulskontrolle und Frustrationstoleranz haben nachgelassen und Konflikte eskalieren schneller.

1 von 6

Neuntklässlern fühlt sich an der eigenen Schule nicht sicher.

42 %

der Schüler in Klasse 9 und 12, die Gewaltvorfälle berichten, sagen: Es ging um Kleinigkeiten.

Ikigai Impuls trainiert genau das, was fehlt. Impulskontrolle, Respekt und klare Regeln, jede Woche.

Quelle: Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer, Institut für Demoskopie Allensbach, vorgestellt von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie am 22.06.2026. Zur Pressemitteilung

Max Baumert, dreifacher Kickbox-Weltmeister, mit seinem Weltmeistergürtel

Vom Kämpfer zum Mentor

Warum ich das mache

Ich hatte eine schwere Kindheit. Als Jugendlicher war ich voller Wut, innerer Leere und ohne Orientierung. Genau so ein Angebot hätte ich damals gebraucht.

Dann kam der Kampfsport. Er hat mir einen Weg gegeben, meine Energie und meine Aggressionen zu kanalisieren. Ich wurde disziplinierter, habe Verantwortung gelernt und zum ersten Mal ein Ziel gehabt, für das es sich lohnt aufzustehen. Genau das bedeutet Ikigai, der Grund, morgens aufzustehen.

Über das Kickboxen kam ich auf eine Sportschule, habe dort mein Abitur gemacht und danach Fitnessökonomie studiert. Ohne den Sport wäre ich diesen Weg wahrscheinlich nie gegangen. Ich wurde dreifacher Weltmeister und hatte über 100 Wettkämpfe. Nicht alle habe ich gewonnen, und gerade die Niederlagen haben mich gelehrt, wieder aufzustehen.

Heute möchte ich der Gesellschaft etwas zurückgeben und für Jugendliche das sein, was meine Trainer für mich waren.
3×Weltmeister
100+Wettkämpfe
GLORYKämpfer in der GLORY-Liga

Das Projekt

Das Training öffnet die Tür. Das Gespräch macht den Unterschied.

Ikigai Impuls verbindet Kickboxtraining mit Gesprächen über Stärke, Wut, Respekt und Verantwortung. Am Ende steht eine Frage, die über das Training hinausreicht. Wofür will ich stark werden?

1

Training

Eine Übung macht das Thema im Körper erlebbar.

2

Impuls

Ein Zitat oder eine kurze Geschichte, dazu ein Wort des Tages.

3

Gespräch

Eine Frage an die Gruppe, erst zu zweit, dann alle.

4

Mein Schritt

Ein kleiner Vorsatz für den Alltag bis zum nächsten Mal.

Läuft bereits an mehreren Schulen und Einrichtungen. Einmal pro Woche, 90 bis 105 Minuten, als Pilot mit 4 Einheiten, als Themenreihe mit 8 Themen oder als Begleitung über 3 bis 6 Monate. Mit erweitertem Führungszeugnis, dem Kinderschutzverfahren der Einrichtung und Fotos nur mit schriftlicher Einwilligung.

Max Baumert erklärt einer Gruppe Jugendlicher beim Training im Freien

Die wichtigste Frage

Ist Kickboxen nicht selbst Gewalt?

Die Frage ist berechtigt, deshalb stellen wir sie zuerst. Gewalt bedeutet, einem Menschen gegen seinen Willen zu schaden oder ihn zu beherrschen. Kickboxen unterscheidet sich davon in vier Punkten.

Freiwillig

Beide entscheiden sich bewusst für den Vergleich. Niemand wird gezwungen.

Geregelt

Feste Regeln legen fest, was erlaubt ist und was nicht.

Fair

Man misst sich auf Augenhöhe, mit Rücksicht auf Gewicht, Alter und Erfahrung.

Begrenzt

Trainer oder Partner können jederzeit stoppen. Ein Stopp gilt sofort.

Fehlt einer dieser Punkte, wird aus Sport Gewalt. Auf dem Schulhof fehlen meistens alle vier.

Unser Ritual ist der Handschlag. Vor und nach jeder Partnerübung geben sich die Jugendlichen die Hand. Das bedeutet, ich trainiere mit dir, nicht gegen dich, und ich passe auf dich auf. Trainiert wird mit Schattenboxen, Pratzenarbeit und kontrollierten Partnerübungen, ohne Sparring.

Titelseite des Konzepts Ikigai Impuls, Perspektiven durch Kampfsport und Coaching

Für Schulleitungen und Einrichtungen

Das Konzept zum Download

Alles, was Schulleitung, Jugendamt oder Träger vor einer Entscheidung wissen wollen, auf 13 Seiten. Zum Lesen, Weiterleiten und Besprechen im Team.

  • Ablauf einer Einheit und die acht Themen der Reihe
  • Formate, Rahmenbedingungen, Schutz und Qualitätssicherung
  • Finanzierung, Partner und Ansprechperson

Konzept als PDF herunterladen

PDF, 13 Seiten, 0,7 MB. Fragen vorab? Schreib mir.

Partner und Sponsoren

Gemeinsam erreichen wir mehr Jugendliche

Ikigai Impuls läuft bereits an mehreren Schulen und Einrichtungen. Jetzt geht es darum, das Projekt größer zu machen. Dafür suche ich Unternehmen und Partner, die Verantwortung übernehmen und mit ihrem Engagement sichtbar werden wollen.

Ausstattung ermöglichen

Boxhandschuhe und Schülerhefte, damit jede neue Gruppe sofort startklar ist.

Weitere Gruppen ermöglichen

Zusätzliche Schulen, Einrichtungen und Standorte, die sonst nicht zum Zug kämen.

Gemeinsam sichtbar werden

Eine Partnerschaft, über die wir offen berichten, auf der Website, in sozialen Netzwerken und bei Veranstaltungen.

Partnerschaft anfragenKonzept herunterladen

Max BaumertCoach, dreifacher Kickbox-Weltmeister, systemischer Berater