
Sozialprojekt in Berlin
Stark werden im Körper und im Kopf.
Kickboxen und Perspektivarbeit gegen Gewalt. Für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren in Schulen und Einrichtungen der Jugendhilfe. Geleitet von Max Baumert, dreifachem Kickbox-Weltmeister.



Gefördert aus Mitteln der Landeskommission Berlin gegen Gewalt im Rahmen der Kiezorientierten Gewaltprävention 2026 (Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf). Projektträger ist die divers Jugendhilfe gGmbH.
Warum es das braucht
Das Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer hat im Juni 2026 erstmals repräsentative Daten vorgelegt. Befragt wurden über 14.000 Schülerinnen und Schüler sowie über 2.500 Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeitende.
der Lehrkräfte sehen Gewalt unter Schülern an ihrer Schule als großes oder sehr großes Problem.
sagen, Impulskontrolle und Frustrationstoleranz haben nachgelassen und Konflikte eskalieren schneller.
Neuntklässlern fühlt sich an der eigenen Schule nicht sicher.
der Schüler in Klasse 9 und 12, die Gewaltvorfälle berichten, sagen: Es ging um Kleinigkeiten.
Ikigai Impuls trainiert genau das, was fehlt. Impulskontrolle, Respekt und klare Regeln, jede Woche.
Quelle: Berliner Konflikt- und Gewaltbarometer, Institut für Demoskopie Allensbach, vorgestellt von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie am 22.06.2026. Zur Pressemitteilung

Vom Kämpfer zum Mentor
Ich hatte eine schwere Kindheit. Als Jugendlicher war ich voller Wut, innerer Leere und ohne Orientierung. Genau so ein Angebot hätte ich damals gebraucht.
Dann kam der Kampfsport. Er hat mir einen Weg gegeben, meine Energie und meine Aggressionen zu kanalisieren. Ich wurde disziplinierter, habe Verantwortung gelernt und zum ersten Mal ein Ziel gehabt, für das es sich lohnt aufzustehen. Genau das bedeutet Ikigai, der Grund, morgens aufzustehen.
Über das Kickboxen kam ich auf eine Sportschule, habe dort mein Abitur gemacht und danach Fitnessökonomie studiert. Ohne den Sport wäre ich diesen Weg wahrscheinlich nie gegangen. Ich wurde dreifacher Weltmeister und hatte über 100 Wettkämpfe. Nicht alle habe ich gewonnen, und gerade die Niederlagen haben mich gelehrt, wieder aufzustehen.
Heute möchte ich der Gesellschaft etwas zurückgeben und für Jugendliche das sein, was meine Trainer für mich waren.
Das Projekt
Ikigai Impuls verbindet Kickboxtraining mit Gesprächen über Stärke, Wut, Respekt und Verantwortung. Am Ende steht eine Frage, die über das Training hinausreicht. Wofür will ich stark werden?
Eine Übung macht das Thema im Körper erlebbar.
Ein Zitat oder eine kurze Geschichte, dazu ein Wort des Tages.
Eine Frage an die Gruppe, erst zu zweit, dann alle.
Ein kleiner Vorsatz für den Alltag bis zum nächsten Mal.
Läuft bereits an mehreren Schulen und Einrichtungen. Einmal pro Woche, 90 bis 105 Minuten, als Pilot mit 4 Einheiten, als Themenreihe mit 8 Themen oder als Begleitung über 3 bis 6 Monate. Mit erweitertem Führungszeugnis, dem Kinderschutzverfahren der Einrichtung und Fotos nur mit schriftlicher Einwilligung.

Die wichtigste Frage
Die Frage ist berechtigt, deshalb stellen wir sie zuerst. Gewalt bedeutet, einem Menschen gegen seinen Willen zu schaden oder ihn zu beherrschen. Kickboxen unterscheidet sich davon in vier Punkten.
Beide entscheiden sich bewusst für den Vergleich. Niemand wird gezwungen.
Feste Regeln legen fest, was erlaubt ist und was nicht.
Man misst sich auf Augenhöhe, mit Rücksicht auf Gewicht, Alter und Erfahrung.
Trainer oder Partner können jederzeit stoppen. Ein Stopp gilt sofort.
Fehlt einer dieser Punkte, wird aus Sport Gewalt. Auf dem Schulhof fehlen meistens alle vier.
Unser Ritual ist der Handschlag. Vor und nach jeder Partnerübung geben sich die Jugendlichen die Hand. Das bedeutet, ich trainiere mit dir, nicht gegen dich, und ich passe auf dich auf. Trainiert wird mit Schattenboxen, Pratzenarbeit und kontrollierten Partnerübungen, ohne Sparring.
Für Schulleitungen und Einrichtungen
Alles, was Schulleitung, Jugendamt oder Träger vor einer Entscheidung wissen wollen, auf 13 Seiten. Zum Lesen, Weiterleiten und Besprechen im Team.
PDF, 13 Seiten, 0,7 MB. Fragen vorab? Schreib mir.
Partner und Sponsoren
Ikigai Impuls läuft bereits an mehreren Schulen und Einrichtungen. Jetzt geht es darum, das Projekt größer zu machen. Dafür suche ich Unternehmen und Partner, die Verantwortung übernehmen und mit ihrem Engagement sichtbar werden wollen.
Boxhandschuhe und Schülerhefte, damit jede neue Gruppe sofort startklar ist.
Zusätzliche Schulen, Einrichtungen und Standorte, die sonst nicht zum Zug kämen.
Eine Partnerschaft, über die wir offen berichten, auf der Website, in sozialen Netzwerken und bei Veranstaltungen.
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